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Zellerau PDF Drucken E-Mail

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Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Würzburg-Zellerau aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine vollständige Liste der Autoren verfügbar, unter Urheber finden sich die letzten 50 Autoren dieser Artikelversion.

Wappen von Würzburg

Zellerau
Bezirk von Würzburg

Lage der Zellerau in Würzburg
Koordinaten 49° 47′ 39″ N, 9° 54′ 36″ O
Höhe 180 m ü. NHN
Fläche 3,26 km²
Einwohner 11.243 (31. Dez. 2006)
Bevölkerungsdichte 3449 Einwohner/km²
Postleitzahl 97082
Vorwahl 0931
Verkehrsanbindung
Bundesstraße B8 B27
Bundesbahn ...
Bus 7, 9, 22, 18, 47-54
Quelle: Würzburg.de


Die Zellerau ist ein Stadtteil der kreisfreien Stadt Würzburg.

Auf dem Gebiet der Zellerau fand man die ältesten Spuren einer Siedlung in Würzburg. Reste einer Fliehburg auf dem Marienberg aus der Zeit ca. 1000 v. Chr. und eine wahrscheinlich über 4000 Jahre alte Steinaxt, sowie Fundstücke aus der Bronzezeit zeugen von einer menschlichen Ansiedlung. Bei der im Jahr 1899 stattfindenden Verlegung von Wasserrohren unter der Frankfurter Straße entdeckte man die ältesten Germanengräber in Würzburg aus den ersten Jahrzehnten n.Chr.

1133 wurde das Benediktiner Kloster St. Jakob gegründet. 1250 folgte die Errichtung des Zisterzienserklosters „Himmelspforten“.

1714 bis 1719 wurden drei landwirtschaftliche Gutshöfe (Gut Moschee, Gut Moskau und Gut Talavera) erbaut.

Die Firma Koenig & Bauer nahm 1873 die Produktion von Druckmaschinen auf.

1877 entstand das spätere Würzburger Bürgerbräu und 1882 das spätere Würzburger Hofbräu.

1904 begann das Bayerische Militär mit dem Bau einer Artilleriekaserne. 1935 und 1936 wurden zwei weitere Kasernen eröffnet. Dies führte am 31. März 1945 noch zu einem Luftangriff auf die Zellerau.

Die Bebauung der Zellerau durch die Nutzung ehemals für die Landwirtschaft genutzter Flächen und ehemaliger Kasernengrundstücke begann nach dem zweiten Weltkrieg.

In der Zellerau befinden sich zwei katholische Pfarreien. Die Pfarrei Heiligkreuz wurde im Jahr 1935 errichtet, nachdem die gleichnamige Kirche gebaut worden war. Sie wurde von der Mutterpfarrei St. Burkard in zwei Schritten abgetrennt. Zunächst war am 1. Mai 1921 die Seelsorgsstelle "St. Jakob" in der Schottenangerkirche für die Gläubigen der Zellerau eingerichtet worden; 14 Jahre später kam es endlich nach zahlreichen Bemühungen zum Bau der neuen Kirche mit endgültiger Errichtung der eigenständigen Pfarrei.

Nachdem aufgrund der Flüchtlingsströme in Folge des Zweiten Weltkrieges das Stadtviertel stark angewachsen war, wurde im Jahr 1955 die Kirche St. Elisabeth erbaut und als eigene Pfarrei gegründet.


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Letzte Aktualisierung ( Freitag, 2. Mai 2008 )